Zwischentext I
Wachst aus dem Dunkel
dem Licht entgegen.
Wagt
Euch zu öffnen und lasst zu,
wenn sich die Fülle
entfalten möchte.
Erlösung wächst
und Gott ist der Grund.
Zwischentext II
Großer Gott,
Du wirbst um uns in den Zeiten von leisem Windhauch
und einem Lichtblick,
aber auch in den Zeichen von Sturm und Feuer.
Sende Deinen Geist in unser Leben
und sprenge mit dem Feuer Deiner Weisheit
die engen Grenzen unseres Denkens.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
Deinen Sohn und unseren Bruder,
der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und Leben schafft
alle Tage bis in Ewigkeit.
Amen.
Zwischentext III
Preise den Gerechten und danke dem lebendigen Gott,
dir baut Er Sein Zelt in Freude neu auf.
Es preise meine Seele Gott, den großen König.
Glückselig, die Dich lieben, ewiger Gott,
sie werden sich in Deinem Frieden freuen!
(Aus dem Buch Tobit)
Zwischentext IV
Fragen und Antworten
(Erich Fried)
Wo sie wohnt?
Im Haus neben der Verzweiflung
Mit wem sie verwandt ist?
Mit dem Tod und der Angst
Wohin sie gehen wird
wenn sie geht?
Niemand weiß das
Von wo sie gekommen ist?
Von ganz nahe oder ganz weit
Wie lange sie bleiben wird?
Wenn du Glück hast
solange du lebst
Was sie von dir verlangt?
Nichts oder alles
Was soll das heißen?
Daß das ein und dasselbe ist
Was gibt sie dir - oder auch mir - dafür?
Genau soviel wie sie nimmt
Sie behält nichts zurück
Hält sie dich - oder mich - gefangen
oder gibt sie uns frei?
Es kann uns geschehen
daß sie uns die Freiheit schenkt
Frei sein von ihr
ist das gut oder schlecht?
Es ist das Ärgste
was uns zustoßen kann
Was ist sie eigentlich
und wie kann man sie definieren?
Es heißt daß Gott gesagt hat
daß er sie ist
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